Zink: Das unterschätzte Spurenelement – Warum dein Körper es täglich braucht
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Was ist Zink und warum ist es wichtig?
Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das der Körper nicht selbst herstellen kann – die tägliche Zufuhr über Nahrung oder Nahrungsergänzung ist notwendig. Obwohl nur geringe Mengen benötigt werden, ist Zink an über 300 enzymatischen Prozessen im Körper beteiligt.
Was Zink laut EFSA leistet
Für Zink sind mehrere gesundheitsbezogene Angaben von der EFSA zugelassen:
- Zink trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei.
- Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut bei.
- Zink trägt zur Erhaltung normaler Haare und Nägel bei.
- Zink trägt zur normalen Proteinsynthese bei.
- Zink trägt zu einem normalen Kohlenhydratstoffwechsel bei.
- Zink trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.
- Zink trägt zur normalen Fruchtbarkeit und Reproduktion bei.
Wer auf eine ausreichende Zinkzufuhr achten sollte
Die Zinkaufnahme aus der Nahrung hängt unter anderem von der Ernährungsweise ab: Phytate, die vor allem in Getreide und Hülsenfrüchten vorkommen, können die Aufnahme hemmen. Das betrifft insbesondere Menschen mit überwiegend pflanzenbasierter Ernährung. Auch stark schwitzende Sportler:innen und ältere Menschen haben tendenziell einen höheren Bedarf.
Nicht jede Zinkform ist gleich bioverfügbar
Neben der Menge zählt, wie gut der Körper eine Zinkverbindung aufnehmen kann:
- Zinkbisglycinat (chelatiertes Zink): hohe Bioverfügbarkeit, in der Regel gut magenverträglich.
- Zinkgluconat: solide Verfügbarkeit, häufig in Supplements verwendet.
- Zinkoxid: geringste Bioverfügbarkeit unter den gängigen Formen.
Wir setzen bei Amazing Nature auf Zinkbisglycinat.
Wie viel Zink braucht der Körper täglich?
Die von der EFSA abgeleitete Zufuhrempfehlung liegt für Erwachsene je nach Geschlecht und Phytatzufuhr bei 9,4–16,3 mg täglich.
Fazit
Zink ist an vielen grundlegenden Körperfunktionen beteiligt – von der normalen Funktion des Immunsystems bis zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress. Entscheidend ist neben der Menge auch die Bioverfügbarkeit der eingesetzten Zinkform.